Winterpalast in St. Petersburg

Winterpalast in St.Petersburg (Schlossplatz, 2 / Schlosskai, 38) ist der ehemalige kaiserliche Palast ist heute Teil des Hauptmuseums der Eremitage. Das derzeitige Gebäude des Palastes (das fünfte) wurde von 1754 bis 1762 vom italienischen Architekten Rastrelli im prächtigen elisabethanischen Stil mit Barockelementen mit französischen Rokoko-Interieur erbaut. Es ist ein Objekt des Kulturerbes von der föderaler Bedeutung und UNESCO-Weltkulturerbe als Teil des historischen Zentrums von St. Petersburg. Seit seiner Fertigstellung 1762 bis 1904 wurde es als offizielle Winterresidenz der russischen Kaiser genutzt.

1904 verlegte Nikolaus II. seinen ständigen Wohnsitz in den Alexanderpalast im Zarendorf.
Von Oktober 1915 bis November 1917 war im Palast ein Spital für die Verwundeten Soldaten des I. Weltkrieges untergebracht, das nach dem Großfürsten Alexei Nikolaevich benannt wurde. Von Juli bis November 1917 war im Palast die Provisorische Regierung untergebracht. Im Januar 1920 wurde im Palast das Staatliche Museum der Revolution eröffnet, das das Gebäude bis 1941 mit dem Museum der Eremitage teilte. Winterpalast und Schlossplatz bilden ein schönes architektonisches Ensemble einer modernen Stadt und sind eines der Hauptobjekte des nationalen und internationalen Tourismus. Das Palastgebäude verfügt über 1.084 Zimmer, 1.945 Fenster, 117 Treppen (einschließlich versteckte Treppen). Der Palast hat die Länge der Fassade von der Newa 137 Meter, von der Admiralität 106 Meter und die Höhe von 23,5 Metern.

1844 erließ Nikolaus I. ein Dekret zum Bauverbot von St. Petersburgs Zivilgebäuden über der Höhe des Winterpalastes. Sie sollten mindestens einen Meter tiefer gebaut werden. Trotz der vielen Umgestaltungen und Renovierungen behielt der Palast den Hauptplan von Rastrelli bei. Rund um den Großen Innenhof bilden sich Schlossflügel. In den Nordwest- und Südwestflügeln an der Stelle des Thronsaals und Opernhauses wurden helle Innenhöfe angelegt, um die sich Wohnräume bildeten. Von Osten grenzt dem Winterpalast die Kleine Eremitage an, die entlang der Schwarzen Passage erbaut wurde. Zu dieser Passage kommen Georg-Saal, Große Kirche, Südost- und Nordostflügel des Palastes. Der Raum ist in ein System von Höfen unterteilt: Kleiner und Großer Kirchenhof, Garagenhof (von der Kirche und Garage, die sich hier befinden), Küchenhof. Die Skulpturen und Vasen, die über dem Gesims des Gebäudes sich erheben, verleihen Eleganz und Pracht der Silhouette des Gebäudes.

Sie wurden ursprünglich aus Stein gemeißelt und in den Jahren 1892-1902 durch Skulpturen aus Metall ersetzt (Bildhauer M. Popov, Jensen). Die offene Komposition des Winterpalastes ist eine Art russischer Verarbeitung des geschlossenen Typs des Palastgebäudes mit einem in der Architektur Westeuropas weit verbreiteten Innenhof. Der Winterpalast als eine der Hauptsehenswürdigkeiten von St. Petersburg ist bei Führungen und Landausflügen in der Stadt ein Muss. Buchen Sie Transfers und mieten Sie ein Auto mit einem Fahrer in Petersburg, um die wunderbare Stadt zu besichtigen.